Radikalverzicht ist nicht sinnvoll und schreckt nur ab

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Habe mir kürzlich diese Trinkflasche für die Sporttasche gekauft. Im Vergleich zu anderen Trinkflaschen ist sie günstiger und hat doch genau die gleichen Eigenschaften. Es läuft nichts aus, sie lässt sich super auswaschen, auch in der Spülmaschine, und der Geschmack der Getränke (in meinem Fall meist Wasser) ist unverfälscht. Werde mir die Tage auf jeden Fall noch eine Ersatzflasche kaufen.

Die Medien sind voll mit Tipps und Ratschlägen, wie man seinen Alltag plastikfrei und vor allem nachhaltig zum optimalen Rundum-Schutz der Umwelt gestalten kann.

Immer öfter präsentieren ambitionierte Blogger/innen ihre radikalen Selbstversuche, in denen sie auf Plastik jeder Art strikt verzichten und stattdessen auf die Suche nach den sogenannten Unverpackt-Läden gehen. Die “guten” alten Plastikdosen, die in jedem Haushalt massenweise zu finden sind, wandern in die Tonne und werden ersetzt durch Glas-, Porzellan- oder Metallbehälter. Und das Auto bleibt während dieser Zeit selbstverständlich auch noch stehen, wofür gibt es schließlich Bus und Bahn oder das Fahrrad.

Es verwundert daher nicht, dass das Fazit dieser Experimente meist ernüchtert ausfällt und den Leser mit gemischten Gefühlen zurücklässt: Der Geldbeutel wurde für die erforderlichen Neuanschaffungen erheblich belastet und die Nerven aufgrund des intensiven Zeitaufwandes überstrapaziert. Wie soll das auf Dauer gut gehen?

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